Etwas holprig begann unsere Teilnahme am "Tag der
Niedersachsen" in Celle. Obwohl die Innenstadt schon
eine halbe
Woche vor Beginn der Veranstaltung für den Aufbau
der Veranstaltungsorte gesperrt war, hatten die
Organisatoren es dann doch nicht geschafft, allen
Teilnehmern rechtzeitig bis 17:00 Uhr intakte Bühnen
zur Verfügung zu stellen. So fanden wir uns am
Freitag auf dem Richard-Meyer-Platz vor unserem
Auftritt auf Bühne 9 in einem Durcheinander von
Bühnenarbeitern, Kabeln, Geräten und Lkw wieder.
Volkstanzgruppen, die laut Plan noch vor uns dran
waren, tanzten "aus lauter Verzweiflung" auf dem
Straßenpflaster, leider von den Besuchern gar nicht
wahrgenommen, oder verließen tatenlos mit einer
Menge Enttäuschung im Bauch den Ort. Wir harrten aus
und konnten dann endlich mit halbstündiger
Verspätung um 19:15 Uhr als erste Gruppe eine
notdürftig hergerichtete Bühne betreten. Statt
warmer Bühnenbeleuchtung begleitete das
Warnblinklicht des Material-Lkw´s der Aufbaufirma
die Tänze unserer sieben Paare. Aber mit Hobelbank
(Kontra ausgezogen), Lüneburger Windmüller und dem
Hetlinger konnten wir unter der Akkordeonbegleitung
von Verena Mehls schon mal die Aufmerksamkeit einer
kleinen Zuschauergruppe auf uns ziehen.
Der Sonntag stand dann ganz im Zeichen des
Trachtenumzuges. Vorher hatten wir aber noch
genügend Zeit, uns die zahlreichen Stände und
Vorführungen anzusehen. An zwei Bühnen konnten wir
uns satt sehen an den vielen Volkstanzvorführungen,
dargeboten von Gruppen aus dem ganzen Land.
Nachmittags reihten wir uns dann als Marschgruppe
Nr. 124 von 153 Teilnehmern ein in das bunte Gemisch
aus Trachtengruppen, Musikzügen und sonstigen
Vereinen und genossen bei strahlendem Sonnenschein
den Marsch durch die Altstadt. An mehreren Bühnen
wurde den zahlreichen Zuschauern jede Gruppe
vorgestellt. Wir freuten uns über unseren
"Heimvorteil", denn überall aus der Menge jubelten
uns Eicklinger zu.
Das war mal wieder ein ereignisreiches Wochenende.
Es hat uns Spaß gemacht, am "Tag der Niedersachsen"
dabei zu sein! |